"ZUM ERASMUS" Romantisches Turmhotel | Matthias-Kraus-Gasse 35 - 37 | D-93309 Kelheim
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Manchmal ist es, als winke der Erasmusturm Robert Kreitmaier zu, wenn er am Feierabend von seiner Praxis nachhause geht. Er mag ihn, seinen alten Wegbegleiter. Und darum ist er ihm auch treu geblieben. Noch immer wohnt der Kelheimer Stadtrat mit seiner Frau und den drei Kindern in der Matthias-Kraus-Gasse, in dem Haus, das er seit fast einem halben Jahrhundert sein Zuhause nennt. An den Zeitpunkt, als er den Entschluss fasste, etwas ganz Besonderes, etwas Einzigartiges aus dem markanten Bauwerk zu machen, erinnert er sich noch ganz genau.

Immer wieder zog es Robert Kreitmaier in wochenlangen Sommernächten fast magisch zum Erasmusturm hin.
Schließlich hatte er die zündende Idee. Ein romantisches Turmhotel sollte es werden, mit wunderschönen, exklusiven Räumen. Das schöne historische Gebäude mit den über ein Meter dicken Außenmauern schien ihm dafür wie geschaffen zu sein.

Die „Bruderschaft der Weinzirler“, die in der einstigen Weinstadt Kelheim lebte, war jahrhundertelang im Erasmusturm beheimatet. Der Eingang dieses Hauses, der früher als Kirchenzugang diente, dient heute als Hoteleingang.
In das Erdgeschoss wurde ein historisches, gemütliches Weinlokal integriert, benannt nach der ehemaligen Anschrift des Erasmusturmes „A 50“

Inzwischen entsteht auch ein idyllischer Biergarten hinter dem Turm. Über einen neuen Steg, der über den Mühlbach führt, wird dieser Garten zum ersten Mal zugänglich. 

Einfach gestaltete sich die Renovierung des alten Gemäuers nicht. Der verschachtelte Bau machte die Planung schwierig und die Durchführung der Umbauarbeiten bereitete Robert Kreitmaier viel Kopfzerbrechen. Doch für ihn ist aus der anfänglichen Aufgabe eine Leidenschaft geworden. Mit viel Liebe zum Detail wurde aus dem Erasmusturm ein Hotel und ein bemerkenswertes Kleinod. 
Bauherr Dr. Robert Kreitmaier
Zahnarzt
Vor dem Erasmusturm befand sich einst eine Kirche, die später in ein Wohnhaus umfunktioniert wurde und im Jahre 1950 in den Besitz von Elisabeth Ferstl überging.

Für Robert Kreitmaier sind viele Kindheitserinnerungen an den Erasmusturm mit dem dazugehörigen Haus und dem prächtigen Birnbaum im Garten verbunden. Wuchs er doch in der Matthias-Kraus-Gasse, in unmittelbarer Nachbarschaft des imposanten Erasmusturmes auf, der ihn sein Leben lang begleitet hat.
Als kleiner Junge, der zum Kindergarten ging, als Kind und Jugendlicher auf dem Weg zur Schule oder später als Student, der sich von der Uni nach Hause begab. Immer führte ihn sein Weg vorbei am Erasmusturm.

Damals ahnte Robert Kreitmaier noch nicht, dass er einmal Zahnarzt und Frau Ferstl seine Patientin werden sollte. Die letzten Monate ihres Lebens verbrachte die betagte Dame im Seniorenheim, wo er sie bis zuletzt behandelte.
DIE PHILOSOPHIE